Wer im Februar mit der MVG unterwegs war, hatte es nicht leicht: An ganzen vier Tagen fiel ein Großteil des ÖPNV wegen der Arbeitsniederlegung aus. Im März sind wir von einem weiteren Warnstreik bisher verschont geblieben, doch das wird sich nun ändern. Verdi hat erneut zum Streik aufgerufen, sodass gleich mehrere bayerische Städte betroffen sein werden, darunter auch München.
Wann der Warnstreik stattfindet

Drei Mal hatte der MVG im Februar gestreikt, zuletzt gleich für zwei Tage am Stück. Wie lange wir dieses Mal mit Einschränkungen rechnen müssen, ist derzeit noch nicht ganz klar. Am Donnerstag, den 19. März ruft die Gewerkschaft Verdi ihre Mitglieder gleich in mehreren Bundesländern zum Warnstreik auf. In München wird der Streik bereits um Mittwoch, den 18. März ab 11 Uhr beginnen, wobei es schon am Dienstag zu ersten Einschränkungen bei der U-Bahn kommen kann. Somit ist auch das Champions League-Spiel in der Allianz Arena am Mittwochabend betroffen.
Generell wolle man sich bei dem Warnstreik nicht nur auf diesen einen Tag beschränken, weitere könnten folgen. In München soll der Streik bis Freitagmorgen um 04 Uhr andauern. Neben Bayern werden auch in Hamburg und NRW die Mitarbeitenden des öffentlichen Nahverkehrs ihre Arbeit niederlegen, weitere Länder könnten folgen. In Bayern sind neben München auch Augsburg, Passau, Landshut, Nürnberg, Bayreuth, Bamberg, Regensburg und Dachau betroffen.
Welche Verkehrsmittel fahren?

Bereits am Dienstag beginnen die Werksmitarbeitenden zu streiken, weshalb es zu ersten Einschränkungen bei der U-Bahn kommen kann. Tram und Bus fahren hingegen regulär. Mittwochvormittag startet die MVG in den normalen Betrieb, um Pendler und Schülerinnen ans Ziel zu bringen. Ab 11 Uhr müsst ihr jedoch mit massiven Einschränkungen rechnen. Die S-Bahnen sind nicht vom Warnstreik betroffen, da sie nicht der MVG unterliegen, ebenso wie Regionalzüge.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am Montag, den 23. März statt. Aktuell bewegt keine der Parteien sich in nennenswerter Weise auf die andere zu, weshalb Verdi erneut den Warnstreik ausruft. Dieses Mal richtet die Aufforderung sich vor allem an die Beschäftigten in den Werken, weshalb der ÖPNV-Betrieb zu einem Großteil trotzdem sichergestellt ist.