Saisonale Spezialitäten haben in München fast das ganze Jahr lang Hauptzeit. Egal zu welcher Jahreszeit, wir können die besten Schmalznudeln der Stadt genießen oder die bayrische Kultur in den Brauhäusern erkunden. Aber gerade in der Winterzeit – erst recht die Weihnachtszeit – bietet unzählige Orte, die zum Genuss einladen. Dazu gehören die leuchtenden Weihnachtsmärkten bis hin zu den gemütlichen Cafés, aber das gemeinsame Backen zu Hause im Warmen gehört einfach dazu. Der Dezember steht schneller vor der Tür, als man denkt. Bevor ihr euch also an das große Weihnachtsmenü wagt, probiert doch dieses besondere Rezept aus. Wir zeigen euch, wie ihr einen Apfelstrudel backt. Und zwar nicht klassisch nach österreichischer Art, sondern eine raffinierte Neuinterpretation mit italienischem Touch – kreiert vom renommierten Chefkoch Claudio Sadler.
Zutatenliste: Das benötigt ihr für 8 Portionen

Für den Teig
- 4 ½ Unzen Mehl
- ¼ Tasse Wasser
- ½ Unze geschmolzene Butter
- 1 ganzes Ei
- ½ Teelöffel Salz
Für die Füllung
- 1 ½ Pfund goldene Äpfel (gewaschen und geputzt)
- 2 ½ Unzen Zucker
- 2 Unzen Butter
- Schale von 2 Orangen
- 1 Unze Rum
- 1 Unze geröstete Pinienkerne
- 2 Unzen Rosinen
- ½ Teelöffel Zimtpulver

Für den Teig:
Gebt Wasser, Mehl, geschmolzene Butter, eine Prise Salz und das Ei in eine Schüssel und verknetet alles gut miteinander. Der Teig sollte schön weich sein. Falls er zu fest ist, fügt einfach noch etwas Wasser hinzu. Lasst ihn dann an einem warmen Ort etwa 30 Minuten ruhen.
Für die Füllung:
Schneidet die Äpfel in feine Scheiben. Anschließend werden sie 20–30 Minuten lang mit Orangenschalen, Rosinen, Pinienkernen, Rum, Zimt und Zucker mariniert. Das lässt die Äpfel leicht weicher werden und die Aromen können intensiv einziehen.
Nun ist der Teig wieder an der Reihe. Rollt ihn sehr dünn aus und bestreicht ihn großzügig mit geschmolzener Butter. Das macht ihn geschmeidig und sorgt später für die typisch knusprige Schichtung.Danach kommt die Apfelfüllung gleichmäßig darauf. Mithilfe eines feuchten Küchentuchs rollt ihr den Strudel vorsichtig auf, verschließt die Enden gut und lasst ihn anschließend 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit alles schön fest wird.
Ab in den Ofen:
Bevor der Apfelstrudel gebacken wird, bestreicht ihn nochmals mit geschmolzener Butter. Dann kommt er bei 175 °C (350 °F) für etwa 25–30 Minuten in den Ofen. Während des Backens könnt ihr ihn ein- bis zweimal mit Butter bepinseln – so bekommt er die goldbraune Farbe.
Und feritg!
Lasst den Apfelstrudel etwas abkühlen. Für das besondere Aroma verfeinert ihn abschließend mit Puderzucker, fein geriebener Orangenschale und einer Prise Zimt. Fertig ist euer saftiger Strudel: Außen knusprig, innen fruchtig und duftend!