Eine neue Verhandlungsrunde, ein neuer ÖPNV-Streik: Waren in der letzten Woche nur der Fahrdienst in Städten wie Augsburg, Landshut und Nürnberg betroffen, müssen diese Woche auch wir in München wieder daran glauben. Einen Tag, bevor die Gewerkschaft Verdi wieder am Verhandlungstisch Platz nimmt, ruft sie erneut zur Arbeitsniederlegung im öffentlichen Nahverkehr auf.
ÖPNV-Streik: Wer legt diesmal die Arbeit nieder?

Bereits letzte Woche Dienstag, am 07. April kam es aufgrund der bevorstehenden Tarifverhandlungen zum Streik in Bayern. In München streikten jedoch nur die Werkstätten, weshalb die ÖPNV-Fahrenden davon wenig mitbekamen. Wer daraufhin geglaubt hat, wir würden diesen Monat in der Landeshauptstadt glimpflich ausgehen, der hat sich getäuscht: Am Mittwoch geht es in die nächste Verhandlungsrunde rund um den Tarifstreit. In diesem Zuge fordert die Gewerkschaft Verdi die Stadtwerke und Mitarbeitende im Personennahverkehr zur Arbeitsniederlegung für Dienstag, den 14. April auf. Es ist mit ganztägigen Einschränkungen im Transport zu rechnen.
Welche Verkehrsmittel sind betroffen?

Wie bereits bei den letzten Malen betrifft der ÖPNV-Streik die Busse, U-Bahnen und die Tram. Die MVG richtet einen Notfallfahrplan ein, der vor allem die U6 und die Tram 20 priorisiert. Je nach Streikbereitschaft könnten noch weitere Linien in den Betrieb gehen. Die S-Bahn sowie die Regionalzüge und -busse sind hingegen fahren wie gewohnt, wobei die S1 und S8 derzeit nicht zum Flughafen verkehren. Aktuelle Informationen erhaltet ihr direkt auf euer Smartphone per MVG-App oder über die Website.
Wenn möglich bleibt am Dienstag im Homeoffice oder steigt auf andere Verkehrsmittel wie das Auto oder das Radl um. Der ÖPNV-Streik soll bis Mittwoch 3:30 Uhr andauern und betrifft insgesamt zehn Städte in ganz Bayern, darunter Passau, Dachau, Fürth, Bayreuth und Regensburg. Der neuerliche Streik stößt auf Unverständnis seitens der Arbeitgeber, nachdem man sich zuletzt aufeinander zu bewegt hatte. Es bleibt zu hoffen, das die nächste Runde eine Einigung bringt und das der vorerst letzte ÖPNV-Streik bleibt.