Das Starkbierfest auf dem Nockherberg ist zweifelsohne das bekannteste in München und zugleich auch das älteste. Vor über 470 Jahren umgingen die Paulaner Mönche mit ihrem kalorienreichen „flüssigen Brot“ die Regeln des Fastens – Das Ergebnis ist das Paulaner Salvator. Damit war die Tradition um den Starkbierausschank und Münchens fünfte Jahreszeit geboren und andere Brauereien zogen nach. Seither könnt ihr jedes Jahr in der Fastenzeit auf den Starkbierfesten mit Volksfeststimmung feiern und das kräftige Getränk genießen.
Giesinger Bräu

Ab 132 €
Das Giesinger Bräu ist bisher zwar noch nicht auf der Wiesn vertreten, reiht sich dafür aber in die Riege der Münchner Starkbierfeste ein. Und Oktoberfeststimmung kommt in dem großen Festzelt alle Mal auf, denn hier können ganze 1.200 Personen Platz nehmen. Aber nicht nur Freunde der Volksfestmusik und des Giesinger Starkbiers Innovator kommen hier auf ihre Kosten, sondern auch Familien mit Kindern. Immer sonntags erwartet euch ein buntes Kinderprogramm mit Zauberer, Ballonkünstler, Schminken und noch mehr. Damit ihr das Fest auch gut erreicht, ist in eurem Tickets ein Shuttlebus vom Frankfurter Ring inklusive.
Löwenbräukeller

Ab 85 €
Der Löwenbräukeller ist alleine von Außen schon sehr schön anzusehen mit seinem runden Turm und dem steinernen Löwen, der auf der Terrasse ruht. Und auch im Inneren macht der Gewölbekeller mit den Kronleuchtern und den dunkeln Möbeln einiges her. Doch lasst euch von der gediegenen Einrichtung nicht täuschen, hier weiß man, wie man ordentlich feiert. Einen ganzen Monat lang lädt euch der Löwenbräukeller zum Starkbierfest ein, bei dem ihr das Triumphator zu kosten bekommt. Musikalisches Highlight sind die Wadlbeisser, die euch ordentlich einheizen.
Hofbräukeller

Ab 74 €
Das kürzeste der Starkbierfeste ist das im Hofbräukeller am Wiener Platz. Das Wirtshaus mit dem angeblich schönsten Biergarten Münchens lädt heuer das dritte Mal zur Gaudi ein. Nach dem Motto „Qualität über Quantität“ könnt ihr im Hofbräukeller zwei Abende lang von 18 Uhr bis Mitternacht ordentlich einen drauf machen. Dazu trinkt ihr Delicator, einen kräftigen Doppelbock mit 8,4% Vol. Gerry&Gary begleiten euch dazu musikalisch durch den Abend.
Augustiner Keller

Ab 10 €
Im Augustiner Keller feiert ihr bis Ende März immer an drei Tagen in der Woche in gleich zwei Sälen und trinkt Maximator. Im Lagerkeller sind für euch von Donnerstag bis Samstag die Harthauser Musi am Start. Am Wochenende gibt es zusätzlich im Festsaal ein wechselndes Musikprogramm, bei dem ihr euch auf Bands wie Bandit oder VoiGams freuen könnt. Mit gerade einmal 10€ pro Person und keiner Minimalanzahl an Gästen richtet das Augustiner zugleich eines der günstigsten Starkbierfeste aus.
Hirschgarten

Ab 10 €
Wer nicht genug vom Augustiner Maximator bekommen kann, der kann dies auch auf dem Starkbierfest im königlichen Hirschgarten genießen. An insgesamt acht Terminen feiert ihr im Wirtshaus zu musikalischer Begleitung. Am 01. März gibt es zum dreijährigen Jubiläum des Wirts ein paar besondere Schmankerl und in der darauffolgenden Woche beehren Roland Heftner und die Isarrider das Fest. Wenn ihr zwischendurch ein bisschen frische Luft schnappen wollt, dreht eine Runde durch den Park und besucht die Hirsche in ihrem Gehege.
Ayinger Bräustüberl
Ab 10 €
Ein richtiges Starkbierfest gibt es im Ayinger Bräustüberl wie auch im Hofbräukeller nur an zwei Terminen. Am 13. und 14. März herrscht hier eine ausgelassene Gaudi, eingeleitet durch die traditionelle Fastenpredigt von Brauereidirektor Helmut Erdmann. Das mehrfach ausgezeichnete Celebrator bekommt ihr aber fast den ganzen März über zu trinken, sodass ihr auch außerhalb der Feierlichkeiten davon kosten könnt. Mit 10€ Eintritt zählt auch das Ayinger zu den preiswerteren Starkbierfesten.
Paulaner

Ab 185 €
Zu guter Letzt darf natürlich das größte und bekannteste der Starkbierfest nicht fehlen: Das Original Paulaner Starkbierfest auf dem Nockherberg. Traditionell startet das Paulaner an einem Mittwoch mit der Starkbierprobe in die Saison, bevor das eigentliche Fest für die Öffentlichkeit beginnt. Hier bekommt ihr das legendäre Salvator in tönernen Maßkrügen zu trinken und genießt dabei bayerische Schmankerl, sowohl mit Fleisch als auch vegetarisch. Nach der Mahlzeit geht es ab auf die Bierbank, wenn die Wiesn-Band Südherz aus dem Schottenhamelzelt für euch aufspielt. Solltet ihr keinen Tisch mehr bekommen, könnt ihr auch vor Ort noch Einzeltickets erwerben.