Für viele Leute liegt der Reiz an München in der Kombination der Annehmlichkeiten der Großstadt mit der unmittelbaren Nähe zur Natur. Die volle Dosis bekommt ihr im Südosten von Bayern nahe Salzburg, wo das Berchtesgadener Land Berge, Seen und Wasserfälle miteinander kombiniert. Besonders beeindruckend ist der Schrainbach-Wasserfall, den ihr sowohl aus der Entfernung auf dem Schiff betrachten könnt, als auch aus unmittelbarer Nähe bei eurem Besuch auf Hirschau.
Imposantes Schauspiel

Wenn ihr den Königssee besucht, dann ist eine Fahrt mit dem Schiff ans andere Ufer Pflicht. Von Schönau aus könnt ihr mit dem Schiff einmal über den gesamten See fahren und in Salet aussteigen, von wo ihr zum Röthbachfall wandert, dem höchsten Wasserfall Deutschlands. Auf eurer Fahrt kommt ihr nicht nur an der Echowand, sondern auch am Schrainbach-Wasserfall vorbei, den ihr vom Boot aus in seiner vollen Höhe bewundern könnt. Insgesamt misst er 360 Meter, was ihn zu einem der höchsten der Region macht.
Ganze 200 Höhenmeter stürzt das Wasser in die Tiefe und in den Königssee, dessen smaragdgrüne Oberfläche sich vor euch ausbreitet. Die letzten 80 Meter legt das Wasser im freien Fall zurück. Dieses Spektakel bekommt ihr nur vom Schiff aus zu sehen, während im Hintergrund die Berge emporragen, darunter auch der Watzmann. Das Wasser des Schrainbachfalls bahnt sich seinen Weg in Kaskaden die imposanten Felswände hinunter und schlägt eine Schneise in den ihn umgebenden Wald. Ein Anblick wie gemalt!
Der Schrainbach-Wasserfall hautnah

Auf dem Hin- und Rückweg nach Salet halten die Boote auch an der Halbinsel Hirschau, auf der sich die berühmte Kirche St. Bartholomä befindet. Ihr könnt hier aussteigen und einen Abstecher machen, bevor ihr eure Fahrt in die eine oder andere Richtung fortsetzt. Im Winter halten die Schiffe nur auf Hirschau, sodass ihr bis Ende April leider nicht in den Genuss des Gesamtbilds vom Schrainbach-Wasserfall kommt.
Dafür könnt ihr ihn jedoch direkt besuchen, indem ihr von Hirschau aus einen kleinen Spaziergang zu dem Wasserfall unternehmt. Der Großteil der Strecke ist flach und führt euch am Ufer des Sees entlang. Dann folgt ein kleiner Anstieg, der nicht allzu steil ausfällt und sich in Serpentinen den Berg hinauf windet. Schließlich kommt ihr beim Schrainbachfall an und könnt ihn ganz aus der Nähe betrachten und hinunter in das Becken blicken, in welchem das tosende Wasser landet. Verzichtet ihr lieber auf die Bootsfahrt, gibt es auch andere Wege, dem Schrainbach-Wasserfall nahe zu kommen, beispielsweise auf einer Wanderung Richtung Funtensee.