Der neue Nightjet von München nach Rom ist im Juli gerade erst an den Start gegangen, da erwartet uns bereits eine weitere Nachtzug-Neuheit, wenn auch nur eine temporäre. Der Oktoberfest-Nachtzug fährt speziell an den Wiesn-Wochenenden von Italien nach München und wieder zurück, Wiesn-Gaudi an Bord inklusive. Wer also direkt vom Italien-Urlaub ans Oktoberfest 2025 möchte, der nimmt am besten den „Espresso Monaco“!
Was ist der Okotberfest-Nachtzug?

Der „Espresso Monaco“, zu deutsch „Müchnen-Express“, ist ein Nachtzugangebot des italienischen Unternehmens FS Treni Turistiche Italiani. Eingesetzt wird der Zug am zweiten und dritten Wiesn-Wochenende. Freitagabend geht es zum Oktoberfest und Sonntagnachmittag dann wieder zurück. Neben verschiedenen Sitz- und Liegeoptionen wird es an Bord auch ein spezielles Programm geben, das die Reisenden bereits in Wiesn-Stimmung versetzt.
Wann fährt der Zug?

Der Oktoberfest-Nachtzug startet an den beiden Freitagen, den 26. September und 3. Oktober, jeweils um 20 Uhr in Rom an der Station „Roma Termini“. Von dort fährt er über Florenz, Bologna und Verona nach Südtirol, wo er in Trient und Bozen Halt macht. Dann geht es weiter nach Innsbruck und von dort schließlich nach München. Sonntags fährt der Zug um 14:30 Uhr zurück und kommt Montagmorgen in Rom an.
Was kostet der Oktoberfest-Nachtzug?

Ein Ticket im Sitzwagen der 2. Klasse von Rom kostet 99€. Im Liegewagen beginnen die Tickets bei 178€, wobei Abendessen und Frühstück inklusive sind. Es gibt Einzel- und Doppelkabinen, sowie Couchettes für 4 Personen. Bucht ihr das Ticket hin und zurück, starten die Preise für Sitzplätze bei 89€. Wer sich die Hotelpreise während der Wiesn sparen will, nimmt also den Oktoberfest-Nachtzug und verbringt die Nacht von Samstag auf Sonntag auf einer After-Wiesn-Party.
Welches Programm gibt es?

Wer sich bereits auf die Wiesn einstimmen will, kann im Barwagen des Zugs bereits bei frisch gezapftem Bier zu deutschen Schlagern feiern. Der Speisewagen wird thematisch passend dekoriert und zu Essen gibt es ein bayrisches Menü. Wer es lieber ruhig möchte, zieht sich einfach in den Schlaf- oder Sitzwagen zurück.