Macht euch bereit für Konzerterlebnisse in einer völlig neuen Dimension! Direkt am Münchner Airport ist der offizielle Startschuss für die Munich Arena gefallen, die bis 2029 fertiggestellt sein soll. Auf rund 90.000 Quadratmetern Campusfläche im Nordwesten des Areals, auf dem Stadtgebiet der Großen Kreisstadt Freising, entsteht für über 400 Millionen Euro privater Investition die künftig modernste Veranstaltungshalle Europas und zugleich die größte Konzertarena Deutschlands. Rund 20.000 Besucher werden Platz finden, wenn bei rund 120 Konzerten und Shows pro Jahr die weltweit größten Stars auf der Bühne stehen.
Reine Konzert-Architektur mit „Music First“-Konzept

Das Vorhaben der Munich Arena rund um Investor Lorenz Schmid und den globalen Partner Live Nation ist als offene Spielstätte konzipiert, die allen Künstlern und Promotern zur Verfügung steht. Finanziert wird das Projekt ohne einen einzigen Cent an Steuergeldern. Auch Ministerpräsident Markus Söder schwärmte bereits beim Spatenstich. Auch für die Münchner Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele wurde die Arena als möglicher Austragungsort mitgedacht. Sie könnte sogar temporär mit einem olympischen Wettkampfbecken für die Schwimmwettkämpfe ausgestattet werden.
Was die Arena grundlegend von gewöhnlichen Multifunktionshallen unterscheidet, ist ihr kompromissloses „Music First“-Prinzip. Es gibt kein Sportspielfeld, denn die Raumgeometrie und Konzertakustik sind rein auf Live-Produktionen optimiert. Die drei Tribünenränge umschließen die Bühne in einer kompakten 270-Grad-Konzert-Bowl, wodurch ihr selbst im Oberrang extrem nah am Geschehen seid. Weil im Innenraum komplett auf Tageslicht verzichtet wird, kommen Licht- und Videoeffekte unabhängig von der Uhrzeit perfekt zur Geltung. Auch architektonisch gibt es eine Besonderheit. Das rautenförmige Exoskelett der äußeren Tragstruktur greift die bayerische Landesflagge auf. Rund 20 Prozent der Plätze sind für hochwertige Hospitality-Angebote mit Lounges, Studios und Suiten reserviert. Die Halle ist darüber hinaus in einen facettenreichen Campus mit Grünflächen und Biergarten eingebettet.
Konkurrenzdruck in München: Warum der Olympiapark um seine Top-Acts bangt

Mit modernsten Standards, äußerst nachhaltiger Bauweise und einer direkten S-Bahn-Anbindung setzt die neue Arena Maßstäbe und sorgt im Münchner Olympiapark für Konkurrenzdruck. Fünf Jahrzehnte lang führte an der legendären Olympiahalle kein Weg für die ganz großen Weltstars vorbei, doch diese Ära droht nun zu enden. Ob das Münchner Wahrzeichen bei der neuen High-End-Konkurrenz mithalten kann, bleibt abzuwarten, aber schon jetzt rechnet man dort mit schmerzhaften Umsatzeinbrüchen. Der bekannten Olympiahalle bleibt künftig wohl vor allem der Rückzug auf Konzerte bis 12.000 Fans sowie Open-Air-Events im Park.