Vintage-Boutiquen, besondere Restaurants und ein ganz eigener Vibe an jeder Straßenecke! Wenn ihr durch das Glockenbachviertel lauft, merkt ihr sofort, warum dieses Viertel schlichtweg unvergleichlich ist. Jetzt sorgt eine bundesweite Auswertung des Reiseveranstalters TUI für den offiziellen Ritterschlag. Im Index der 50 beliebtesten Szeneviertel Deutschlands landet das Glockenbachviertel mit starken 78,6 von 100 Punkten sensationell auf Platz zwei und lässt dabei sogar weltberühmte Berliner Trendbezirke hinter sich. Damit muss sich der Münchner Hotspot nur dem Belgischen Viertel in Köln geschlagen geben. Wo ihr heute an stylischen Specialty Cafés vorbeischlendert, legten vor Jahrzehnten kreative Köpfe und eine unvergessene Musikikone das Fundament für diesen Kultstatus.
Wo Rocklegende Freddie Mercury verweilte: Die Wurzeln des Glockenbachviertels

Dass das Quartier links der Isar eine solch magische Anziehungskraft besitzt, verdankt es seinen ikonischen Ursprüngen. Zwischen 1979 und 1985 war Queen-Frontmann Freddie Mercury regelmäßiger Gast in München und besaß sogar eine eigene Wohnung im Glockenbachviertel. Die Stadt bot dem Weltstar genau jene Freiheit, die er suchte. Er tauchte in das bunte Nachtleben ein, feierte seinen legendären 39. Geburtstag im damaligen Old Mrs. Henderson (dem heutigen Club Paradiso) und ging im Hotel Deutsche Eiche ein und aus. Kunstschaffende und berühmte Persönlichkeiten entdeckten damals den günstigen Wohnraum rund um den Gärtnerplatz für sich. Sie verwandelten die einst grauen Straßen in die Heimat einer offenen LGBTIQ– und Clubkultur, deren pulsierender Geist das Viertel bis heute unverkennbar prägt.
Platz 2 im Deutschland-Ranking: Warum das Viertel sogar Berlin überholt

Heute erlebt ihr im Viertel den perfekten Übergang zwischen dieser bewegten Historie und modernstem Lifestyle. Im bundesweiten Index punktet das Glockenbachviertel nicht nur mit Charme, sondern mit handfesten Trendangeboten. Mit 7,2 Pilates-Studios sowie 8,3 Ramen-Restaurants pro 10.000 Einwohner gilt das Viertel längst als das kulinarische Zentrum der Stadt. Zwischen beliebten Secondhand-Shopping-Angeboten, Negronis in urigen Bars und einer dichten Kneipenlandschaft beweist das Viertel jeden Tag aufs Neue, dass wahre Szenekultur vor allem durch ein lebendiges Gefühl des Miteinanders und kulturelle Angeboten entsteht. Darüber hinaus gelang es auch anderen Münchner Vierteln, einen Platz im Ranking zu erreichen. Die Maxvorstadt schaffte es unter die besten 10, während Haidhausen, Schwabing und die Isarvorstadt ebenfalls in den Top 50 landeten.