Zum Winter in München gehören vor allem drei Dinge: Die wunderschönen Weihnachtsmärkte, Schlittschuhlaufen und – natürlich – Eisstockschießen! Das „Curling für Jedermann“ (und auch Jederfrau) stammt sogar aus dem Süddeutschen bis österreichischen Raum. Dieser traditionelle Sport ist also ein Muss für jede Münchenerin und jeden Münchener. Und vor allem das Eisstockschießen im Königlichen Hirschgarten bietet sich an: Im größten Biergarten der Stadt – und sogar der ganzen Welt! – stehen euch bis zu neun Natureisbahnen zur Verfügung.
Eisstockschießen: Mehr als nur ein Spiel
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Falls ihr es nicht sowieso schon wusstet: Das Ziel beim Eisstockschießen ist es, die eigenen Eisstöcke so nah wie möglich an ein Zielobjekt, die sogenannte Daube, heranzuschieben. Die Daube wird ungefähr 25 Meter von der Abspielstelle entfernt platziert. Zwei Teams mit meist je vier Personen treten gegeneinander an.
Dabei ist die Taktik entscheidend. Ihr könnt nicht nur eigene Stöcke platzieren („legen“), sondern auch gegnerische Stöcke wegschießen („schießen“) oder die Daube selbst verschieben, um das Zielfeld neu zu definieren.
Die Grundregeln sind schnell erklärt, und es ist keine besondere körperliche Fitness oder Vorkenntnis erforderlich. Das erklärt auch die Beliebtheit des Sports: jede und jeder kann sofort mitmachen, egal ob jung oder alt.
Vom Biergarten zum Wintersportzentrum

Das Eisstockschießen im Königlichen Hirschgarten hat eine lange Tradition. Im Biergartenbereich an der Hirschgartenallee 1 ist ein beliebter Wintertreffpunkt für Münchener:innen geworden. Ab Mitte November bis in den Februar oder sogar noch März hinein kann hier gespielt werden.
Eine Bahn kann für eine Stunde gemietet werden und kostet pro Bahn und Stunde (für bis zu zehn Personen) 38 Euro – verhältnismäßig günstig. Zusätzlich müsst ihr eine Leihgebühr von circa 5 Euro pro Eisstock bereithalten.
Die Atmosphäre im Königlichen Hirschgarten ist besonders gemütlich: Man wird direkt an den Bahnen mit warmen und kalten Getränken sowie einfachen Speisen versorgt. Bestellt einfach über eine sogenannte „Eisbahnkarte“. Zum Aufwärmen stehen Holzöfen bereit.
Und wenn euch das Eisstockschießen zu langweilig werden könnte, wechselt ein zum Schlittschuhlaufen: Denn im Hirschgarten gibt es auch eine separate Eisfläche! Reserviert dazu am besten euren Platz direkt über die Website.