Der Start in das neue Jahr in München geht für viele mit einem Neujahrsvorsatz einher. Für manche heißt der Janaur in München, einen Monat keinen Alkohol zu trinken oder sich vegan zu ernähren. Andere hingegen möchten sich zu mehr Sport motivieren. In jedem Fall geht es fast immer darum, die eigene Komfortzone zu verlassen und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Was dafür auch geeignet ist – auch wenn es zugegebenerweise eine sehr harte Methode bedeutet – das Eisbaden.
Wenn es draußen schon kalt genug ist, widmen sich mehrere Gruppen in München diesem extremen Erlebnis. Falls jemand schon jetzt genug von anderen Wintersportarten wie Skifahren und Rodeln hat, findet hier möglicherweise ein neues Hobby. Mitmachen kann jede:r!
Die besten „Coldspots“ in München

Eisbaden sollte man nie alleine. In München gibt es tolle Communities, denen man sich anschließen kann: Die Munich Hot Springs sind die wohl bekannteste Gruppe. Sie treffen sich regelmäßig (oft sonntags um 11:00 Uhr) am Münchner Eisbach, an der Isar oder umliegenden Gebirgsseen. Jeden Sonntag um 11 Uhr heißt es: Rein ins kalte Nass. Und wer noch etwas Übung benötigt, kann im Vorhinein einen Termin mit professionellen Coaches vereinbaren und sich so vorbereiten.
Auch die Gruppe Alpines Eisbaden widmet sich ganz dem extremen Abenteuer. Ein Team steht euch zur Seite, um euer Eisbaden-Erlebnis unvergesslich zu machen. Sie treffen sich regelmäßig an der Isar und bieten auch Schnupperangebote an. Und ebenfalls über die Eisbaden-Community könnt ihr euch mit Gleichgesinnten vernetzen.
Genügend Möglichkeiten gibt es. Und mit den vier Flüssen Isar, Würm, Hachinger Bach und Eisbach ist gerade München wie gemacht fürs Eisbaden. Bevor ihr diesen ungewöhnlichen Wintersport ausprobiert, solltet ihr aber ein paar Dinge beachten.
Das solltet ihr beim Eisbaden beachten

Das Baden in 2–5 °C kaltem Wasser ist eine echte Extremsituation. Besucht eine der Gruppen, um das Eisbaden auszuprobieren. Im Notfall kann euch so geholfen werden. Außerdem solltet ihr am besten eine Wollmütze tragen, denn über den Kopf geht die meiste Wärme verloren.
Springt nicht in das Wasser, sondern geht langsam hinein. Ein Sprung ins Eiswasser kann einen lebensgefährlichen Kälteschock auslösen. Taucht außerdem nicht unter: Die Kälterezeptoren im Nacken und Gesicht können Herzrhythmusstörungen auslösen. Eisbaden ist daher auch nichts, wenn ihr Herz-Kreislauf-Probleme, Bluthochdruck, eine Erkältung habt oder schwanger seid.
Insgesamt reichen wenige Minuten völlig aus. Danach heißt es: raus aus dem Wasser, abtrocknen, warm anziehen und leicht bewegen.
Vorteile vom Sprung ins eisige Nass

Beim Eisbaden könnt ihr ganz einfach neue Menschen kennenlernen. Und neben der sozialen Komponente hat das eisige Erlebnis auch eine sehr transformative Wirkung auf unseren Körper und Geist. Zum einen bringt der Sprung ins kalte Nass eine gehörige Menge Stolz mit, sich derart überwunden zu haben. Zum anderen schüttet der Körper nach dem Bad jede Menge Endorphine aus, was eine allgemeine Aufmunterung und Entspannung mit sich bringt.
Und auch auf physischer Ebene hat das Eisbad jede Menge Vorteile, so bauen sich zum Beispiel Entzündungen im Körper ab und die Durchblutung wird um einiges verbessert. Wer sich in das Eiswasser traut, kann mit einer unvergesslichen Erinnerung rechnen – und unserem Körper haben wir ganz nebenbei auch noch etwas wirklich Gutes getan.