Kennt ihr diesen one-in-a-million-Traum, bei dem man im Traum plötzlich merkt, dass man träumt? Das nennt man “luziden Traum”. Während manche dann ein Jetpack herbei wünschen und an die schönsten Orte fliegen oder märchenhafte Fantasien ausleben, gibt es auch die Möglichkeit, tief ins Unbewusste vorzudringen.
Man kann lernen, die eigenen Träume zu lenken! Wir haben euch eine einfache Anleitung geschrieben, wie ihr die immersive “Dream Rooms”-Experience nutzen könnt, um das Klarträumen zu üben! Die Ausstellung ist von den tiefen REM-Schlafphasen inspiriert. Das heißt, ihr seht dort die wildesten Sachen!
Übt luzides Träumen (oder Klarträumen) mit in den “Dream Rooms” in München
1. Klartraum-Lektion: Das bewusste Wahrnehmen

Zu Anfang ist es wichtig, euch vor dem Schlafengehen/Eintreten bewusst zu machen, dass ihr eine Mission habt: Ihr wollt eure Träume steuern! Wenn ihr also im bunten Eingangsbereich steht und euch in die liebevoll gestaltete Umgebung der “Dream Rooms” einfindet, macht euch bewusst: “Ich werde gleich träumen.”
Nutzt diesen Moment als Anker. Jedes Mal, wenn ihr ein verrücktes Foto mit euren Freunden oder eurer Familie schießt, könnt ihr euch wieder daran erinnern: „Ich bin mitten in einem Traum!“ Das Ziel: Euer Gehirn auf das Abenteuer vorprogrammieren. Sobald ihr auf eurer Reise durchs Unbewusste mit vollem Bewusstsein einen riesen-DNA-Raum (say whaat?) mit eigenen Augen seht, werdet ihr wohl auch die fliegenden Elefanten im echten Traum nicht mehr übersehen.
2. Klartraum-Lektion: Der Übergang in die Tiefe

Klar, bevor ihr aufwachen könnt, müsst ihr einschlafen. Dabei hilft dieser genial gestaltete Tunnel, der euch ins Unterbewusste führt! Interaktive Lichtstränge wechseln die Farbe und ihr werdet mit begeistert geöffneten Augen von einer ätherischen Klanglandschaft auf die Reise gebracht.
Dieser lange Gang symbolisiert den Zustand zwischen Wachen und Schlafen (auch Hypnagogie genannt). Hier verschwimmen die Grenzen. Nutzt das tanzend hypnotische Licht, um euch fallen zu lassen. Schaut auf eure Hände: Sehen sie noch normal aus?
3. Klartraum-Lektion: Erstmal abgehen im Disco-Pit

“Holy Sh*t, ich träume!” Der komplette Raum vor euch ist ein Bällebad, das im Takt der Musik leuchtet. Verspiegelte Wände, eine Discokugel und eure Besten um euch herum!
Das ist der Moment, in dem ihr im Traum aufwacht und merkt: „Ich träume!“ Prägt euch dieses Gefühl gut ein. Nicht nur ist es wichtig, um das luzide Träumen zu trainieren. Es ist umso wichtiger, denn jetzt könnt ihr loslassen und einfach Spaß haben. Geht eine Runde zur wilden Partymusik ab und habt eine geile Zeit mit euren Freunden und eurer Familie!
Letzte Traum-Lektion: Seid offen für Überraschungen!

Wie im echten Traum, ist das nur der Anfang! Der Disco-Raum ist einer von vielen bombastischen Räumen! Was danach kommt? Wir dürfen bisher nur verraten: ein Bubble-geladenes Schwerkraft-enthobenes Neon-Unterwasser Quietscheentchen-badendes Bouncy-Castle-schwebendes DNA-macroscopisches heftige-Überrachung-am-Ende-habendes-Traumabenteuer! Klar so weit?
Und damit nicht genug. Diesen Klartraum spürt ihr mit eurem ganzen Körper: Alles ist zum Anfassen, Hören, Interagieren konzipiert! Bereit für die ultimative Sensory Experience?
Erfahrt magische Traumwelten in München und haltet sie fest!

Das größte Problem beim luziden Träumen ist, dass man danach aufwachen muss. Darüber musst du dir hier keine Sorgen machen. Hier müsst ihr nirgendwo anders sein. Lasst euch voll auf den Moment ein und geht mit dem Flow. Genießt die Erfahrung und nehmt so viel mit, wie es geht. In jedem der Räume gibt es die Möglichkeit, absolut geniale kreative Fotos mit euren Liebsten zu schießen.
Und wer weiß – vielleicht ist diese immersive Erfahrung für euch der erste Schritt in die unglaublich schräge Welt der luziden Träume.
