Wenn der Stadtlärm mal wieder zu laut wird und der Terminkalender überquillt, hilft nur eins: Rucksack packen, Wanderschuhe schnüren und ab in die Natur. Für die perfekte Auszeit in den Bergen müsst ihr keineswegs stundenlang unterwegs sein. Ein wahrer Geheimtipp für ein unvergessliches Wochenende liegt quasi direkt vor eurer Haustür: die Benediktenwand in den Bayerischen Voralpen. Mit 1.800 Metern Höhe bietet euch die Nordwand eine beeindruckende Kulisse und frische Bergluft.
Tierische Begegnungen & Panorama-Ausblick

Der Weg zum Gipfel belohnt euch mit viel Abwechslung: Erst wandert ihr durch schattige Wälder und vorbei an Bächen, bevor ihr weiter oben beeindruckende Panorama-Ausblicke genießen könnt. Ein besonderer Moment wartet am Grat auf euch. Mit etwas Glück begegnet ihr dort einer heimischen Steinbock-Kolonie. Die Tiere wurden hier vor Jahrzehnten erfolgreich wiederangesiedelt und bewegen sich oft erstaunlich gelassen ganz nah am Weg.
Oben angekommen erwartet euch am Gipfelkreuz ein beeindruckendes Panorama. Bei klarer Sicht könnt ihr weit über das Alpenvorland bis zum Starnberger See und auf der anderen Seite tief in die markanten Gipfel der Zentralalpen blicken.
ℹ️ An der Benediktenwand erwarten euch ganz unterschiedliche Wander- und Kletterrouten. Informiert euch daher unbedingt vorab gründlich über die jeweiligen Schwierigkeitsgrade, um die für euch passende Tour zu wählen.
Verdiente Auszeit auf der Tutzinger Hütte

Wer länger bleiben möchte, kann die Tageswanderung ganz unkompliziert in einen zweitägigen Mini-Urlaub umwandeln. Übernachtet einfach auf der Tutzinger Hütte, die direkt am Fuße der Benediktenwand liegt. Hier könnt ihr nach dem Aufstieg eine Brotzeit und ein kühles Getränk genießen und am nächsten Morgen den Sonnenaufgang vor den Felswänden betrachten.
Tipps für eure Anreise aus München
🚂 Ihr erreicht den nahegelegenen Ort Benediktbeuern vom Münchner Hauptbahnhof mit der Regiobahn RB66 in circa einer Stunde.
🚗 Wer lieber mit dem Auto anreist, erreicht Benediktbeuern über die Autobahn A95 in circa einer Stunde und rund 60 Kilometern. Allerdings solltet ihr bei dieser Variante an sonnigen Wochenenden an den Wanderparkplätzen möglichst früh dran sein und eventuelle Verzögerungen durch Stau einplanen.