Das neue Jahr steht kurz bevor und damit auch die Zeit für gute Vorsätze und Planungen. Euer Urlaub kann fast zwei Monate lang sein, wenn ihr die Brückentage geschickt nutzt! Aber auch in anderen Bereichen hält 2026 für uns in München einige Änderungen bereit. Das kommende Jahr bringt bundesweite und lokale Neuerungen, über die wir am besten jetzt schon Bescheid wissen. Ein Überblick über die kommenden Änderungen im neuen Jahr in München.
Der Mindestlohn steigt

Fangen wir an mit einer guten Nachricht: Wie in ganz Deutschland vorgesehen, steigt ab Januar 2026 der Mindestlohn voraussichtlich auf 13,90 Euro pro Stunde. Und auch die Minijob-Grenze wird auf 603 Euro monatlich angehoben. Gerade in München, wo das Leben ohnehin schon teuer genug ist und viele Menschen Gastronomiessektor arbeiten, werden sich diese Neuerungen besonders bemerkbar machen.
Auch das Kindergeld erhöht sich leicht auf 259 Euro. Und für Arbeitnehmer verringert sich die Steuerlast, weil der Grundfreibetrags auf 12.348 Euro angehoben wird.
Auf und Ab der Preise: Strom und Gas
Im Energiebereich sieht es dagegen weniger gut aus. Im neuen Jahr steigt der CO2-Preis auf 55 bis 65 Euro pro Tonne. Dadurch erhöhen sich die Kosten für fossile Brennstoffe, also Heizöl, Gas und Benzin.
Andererseits gibt es genau deswegen auch eine bundesweite Senkung der Netzentgelte für Strom: Der Bund bezuschusst die Gebühren für den Stromtransport, wodurch der Preis gesenkt werden soll. Außerdem entfällt voraussichtlich die Gasspeicherumlage, was den Gaspreis stabilisieren könnte.
Änderungen im Öffentlichen Nahverkehr

Der Verkehrssektor sieht bei den Änderungen im neuen Jahr die größten Herausforderungen: Die Dachauer Straße bleibt wegen des Neubaus der Bahnbrücke voraussichtlich bis Ende 2026 für den Autoverkehr voll gesperrt.
Und auch das Rabattmodell des MVV ändert sich: Das bisherige Modell „10 Monate zahlen, 12 Monate fahren“ wird durch ein neues System mit einem festen monatlichen Rabatt ersetzt. Die Jahreszahlung wird dauerhaft abgeschafft.
Aber zum Abschluss noch eine gute Nachricht für alle Pendler:innen: Ab dem neuen Jahr gibt es eine Pendlerpauschale (38 Cent/km). Bereits ab dem ersten Kilometer soll diese eine spürbare finanzielle Erleichterung bringen.