Nachdem der C&A in das ehemalige SportScheck-Gebäude umgezogen ist, war lange unklar, was mit dem Haus passiert. Nun gibt es einen Nachfolger, der zugleich die Lücke füllt, die SportScheck durch seinen Weggang aus der Fußgängerzone hinterlassen hatte. Das sind die bisherigen Informationen zu dem neuen Super-Store.
Nachfolger im C&A-Haus

Letztes Jahr hat sich einiges getan in Münchens Fußgängerzone. SportScheck musste aufgrund der zu hohen Miete die Neuhauser Straße verlassen und startete einen großen Räumungsverkauf. C&A zog ebenfalls wegen der hohen Miete aus seinem Haus in der Kaufingerstraße, wollte der Innenstadt aber treu bleiben. So übernahm der C&A das Joseph-Pschorr-Haus und es ergab sich ein fast nahtloser Übergang.
Das C&A-Gebäude wiederum, in dem sich seit 1950 das Modehaus befand, steht seit dem Umzug leer. Doch nun gibt es neue Informationen zum Nachfolger: Adidas soll einen Großteil der Ladenfläche übernehmen. Ebenfalls 2024 hatte der Sportartikelhersteller sein Geschäft in der Sendlingerstraße 18 geschlossen. Es hatte sie um eine Adidas-Terrex-Filiale genhandelt, die erste in Europa. Diese war auf Outdoor Sportkleidung und -ausrüstung spezialisiert gewesen und hatte 2021 erst eröffnet. Nun kehrt Adidas zurück. Und das größer als zuvor, mit einem Flagshipstore.
Neuer Adidas-Flagshipstore in Münchens Zentrum

Wer früher schon einmal im alten C&A shoppen war, weiß: Der Laden war groß. Und auch das neue Adidas-Geschäft wird groß, allerdings wird er nicht die gesamte Fläche einnehmen. 2.000 Quadratmeter verteilt über zwei Stockwerke soll der neue Flagshipstore messen, ein wahres Shoppingparadies für Sportfans.
Derzeit wird das Innere des Gebäudes noch umgebaut und bis zur Eröffnung wird es noch eine Weile dauern. Derzeit ist von Ende 2027 die Rede, ein genaueres Datum ist bisher noch nicht bekannt. Auch an wen die restliche Ladenfläche vermietet wird und mit wem Adidas sich das Gebäude dann künftig teilt, ist aktuell noch unklar. Das Gebäude soll in ein Mixed-Use-Objekt umgewandelt werden, das sich AIM nennt. Neben Läden sollen hier auch ein gastronomisches Angebot sowie Büroflächen untergebracht werden.