Macht euch bereit für einen extralangen Sonntag! Am 25. Oktober 2026 ist es so weit: Die Sommerzeit endet und München stellt die Uhren zurück auf die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), die sogenannte Winterzeit oder Normalzeit. Um 3 Uhr nachts springen die Zeiger um eine Stunde auf 2 Uhr zurück. Ihr bekommt in dieser Nacht also eine zusätzliche Stunde geschenkt. Dass die Regelung zur Zeitumstellung EU-weit weiterhin gilt, liegt an einer fehlenden Einigung der Mitgliedstaaten. Die folgenden Termine stehen bereits bis 2031 fest.
Wie Kirchturmuhren, MVG und Züge die Zeitumstellung meistern

In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober wird die Stunde von 2 bis 3 Uhr doppelt durchlaufen. Das Funksignal zur Umstellung kommt von einem Sender in Mainflingen in der Nähe von Frankfurt. Für die 180 öffentlichen Uhren und darunter 119 Kirchturmuhren, die vom städtischen Baureferat betreut werden, gilt dabei eine besondere Methode. Um 3 Uhr bleiben die Zeiger genau eine Stunde lang stehen und laufen anschließend normal weiter. Die rund 1.500 Uhren der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) an den Haltestellen stellen sich automatisch per Funk um. Reist ihr in dieser Nacht mit der Deutschen Bahn, müsst ihr etwas Zeit mitbringen. Die Züge halten an Bahnhöfen an und warten die geschenkte Stunde ab, um pünktlich im Ziel anzukommen.
Das sind Münchens berühmteste Uhren und Kuriositäten

München bietet rund um die Uhrzeit faszinierende Fakten und Kuriositäten:
- Isartor: Auf der Westseite Richtung Tal läuft die Turmuhr auf einem gespiegelten Zifferblatt gegen den Uhrzeigersinn. Das Ganze ist eine Hommage an den Humor von Karl Valentin, dessen Musäum im Tor untergebracht ist.
- Alter Peter: St. Peter besitzt die historisch ersten Turmuhren der Stadt und glänzt mit gleich acht Zifferblättern.
- Neues Rathaus: Die Turmuhr am Marienplatz begeistert mit einem rund vier Meter großen Mettlacher Mosaik.
- Deutsches Museum: Eine seltene astronomische Uhr im Hof zeigt euch sogar Mondphasen und den Sonnenstand an.