Die Maß Festbier kostet heuer auf dem Frühlingsfest wieder zwischen 13,40 und 14,50€ und macht damit fast schon den Bierpreisen auf der Wiesn Konkurrenz. Da hilft es auch nicht, dass die kleine Schwester des Oktoberfests anlässlich des Jubiläums verlängert wurde – eine Woche mehr, um Geld auszugeben, statt zu sparen. Doch es gibt ein paar Tipps und Tricks, wie ihr die Gaudi genießen könnt, ohne danach Konkurs anmelden zu müssen.
Familientage nutzen

Wie auch auf dem Oktoberfest, ist jeder Dienstag auf dem Frühlingsfest Familientag. Aufgrund des Jubiläums kommt ihr heuer direkt dreimal in den Genuss. Am 21. und 28. April sowie 05. Mai, jeweils von 12 bis 19 Uhr, gibt es Rabatt auf die Fahrgeschäfte. Und auch an den anderen Ständen gibt es besondere Angebote, wie reduzierte Preise bei Lebkuchenherzen oder Schokofrüchten. Die Aktion gilt ihrem Namen zum Trotz nicht nur für Familien mit Kinder, sondern für alle Besuchenden. Für die Kleinen gibt es zudem das Kinderschminken, bei dem sie sich in die fantasievollsten Gestalten verwandeln können.
Karussell fahren für 60 Cent

Wer auf dem Frühlingsfest richtig sparen will, der sollte sich den ersten Sonntag dick im Kalender anstreichen. Passend zum 60. Jubiläum erwartet euch am 19. April die Aktion „60 Minuten – 60 Cent“. Von 10 bis 11 Uhr zahlt ihr bei sämtlichen Fahrgeschäften nur 60 Cent und auch an den anderen Ständen gibt es Sonderangebote. Wer von euch gern besonders viele Fahrgeschäfte ausprobiert, der kommt hier voll auf seine Kosten.
Weißwurstfrühstück für 2€

Auch kulinarisch könnt ihr sparen. Es gibt nicht nur an den Familientagen Rabatt auf Schmankerl, sondern auch am ersten Mittwoch, den 22. April könnt ihr ein Schnäppchen schlagen. Statt in den trauten vier Wänden eure morgendliche Mahlzeit zu euch zu nehmen, könnt ihr zum Weißwurstfrühstück auf der Theresienwiese vorbeischauen. Ab 11 Uhr bekommt ihr hier zwei Weißwürste und eine Breze für gerade einmal 2€. Insgesamt 1.000 dieser Mahlzeiten werden ausgegeben – schnell sein lohnt sich also.
Mit D-Mark bezahlen

Jetzt wird es retro. Falls ihr euch nach der Einführung des Euros trotzdem nicht von euren alten Markstücken und -scheinen trennen konntet, zahlt sich eure Anhänglichkeit nun aus: An zwei Montagen akzeptieren die Schausteller auf dem Frühlingsfest auch Deutsche Mark. Dabei entsprechen zwei D-Mark einem Euro. Auf diese Weise gebt ihr nur Geld aus, mit dem ihr ansonsten ohnehin nicht mehr bezahlen könnt. Falls ihr selbst keine D-Mark habt, haut Oma und Opa und geht auf eine Zeitreise in die Vergangenheit, bei der ihr sparen könnt.
Shoppen auf dem Riesenflohmarkt

Auch in diesem Jahr gibt es auf dem Frühlingsfest wieder den Riesenflohmarkt, bei dem ihr Schnäppchen jagen könnt. Ihr spart zwar nicht direkt an der Volksfestgaudi, doch vielleicht entdeckt ihr hier ja den einen oder anderen Schatz aus zweiter Hand, den ihr ansonsten neu gekauft hättet. Falls euch noch die passende Tracht für euren Besuch auf der „kleinen Wiesn“ fehlt, könnt ihr hier ebenfalls fündig werden. Oder ihr bietet eure eigenen Waren auf Bayerns größtem Flohmarkt feil und macht sogar Plus!