Der November bedeutet: Bald ist Weihnachten in München! Das steht für glitzernde Weihnachtsmärkte und Glühweinstände, Schneespaziergänge im Englischen Garten (naja, wir hoffen es zumindest) und natürlich auch ganz viel Selbstgebackenes. Die besinnliche Zeit hat ganz bestimmte Gerüchte im Gepäck und eins davon ist mit Sicherheit der Lebkuchen. Aber vergesst die fertigen Produkte aus dem Supermarkt! Echte, selbst gemachte Lebkuchen sind das Herzstück jeder Adventszeit. Wir verraten euch das beste Rezept für Lebkuchen, damit ihr in einfachen Schritten zu großem Genuss kommt.
Los geht’s: Diese Zutaten benötigt ihr für ca. 30 Lebkuchen
- 200 g Honig (flüssig)
- 100 g Zucker (braun)
- 50 g Butter
- 2 Eier
- 500 g Roggen- oder Weizenmehl
- 2 EL Lebkuchengewürz
- 1 EL Kakoapulver
- 1 TL Backpulver
- Optional für die Glasur: Puderzucker, Zitronensaft, geschälte Mandeln oder Kuvertüre
Die Zubereitung: Schritt für Schritt zum Glück

1. Der aromaintensive Teigansatz (am besten am Vortag!)
Erhitzt Honig, braunen Zucker und Butter in einem Topf, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Aber Achtung: Nicht kochen! Diese Mischung gebt ihr dann in eine große Rührschüssel und lasst alles abkühlen. Gebt die Eier (und eventuell 2 EL Wasser) zur Honigmasse und verrühren die Mischung gut.
Dann folgen die trockenen Zutaten: Vermischt Mehl, Lebkuchengewürz, Kakao und Backpulver, bevor ihr das alles gemeinsam mit der Honig-Ei-Menge zu einem glatten, mittelfesten Teig verknetet. Der Teig ist am Anfang noch recht weich. Den Teig wickelt ihr dann in Frischhaltefolie und lasst ihn für mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.
2. Ausrollen und Backen
Nun geht es an den eigentlichen Spaß: Das Ausstechen. Heizt den Backofen schon einmal auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus. Den Teig rollt ihr auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn (ca. 5 mm) aus.
Dann geht es los: Mit klassischen Ausstechformen (Sterne, Herzen, Rentiere…) stecht ihr eure Lebkuchen aus und legt sie auf das Blech. Je nach Größe backt ihr sie für ca. 10–12 Minuten. Sie sollten hellbraun und beim Herausnehmen noch leicht weich sein. Sie härten beim Abkühlen nach.

3. Glasieren und Verzieren
Optional könnt ihr eure Lebkuchen dann auch noch verzieren. Für einen Zuckerguss verrührt ihr Puderzucker mit Zitronensaft und eventuell etwas heißem Wasser zu einem dicken, glatten Guss. Wenn ihr die abgekühlten Lebkuchen damit verziert, könnt ihr auch Mandeln, Zuckerperlen oder kleinen Belegkirschen verwenden – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Mit diesem Rezept für Lebkuchen kann die Weihnachtszeit starten! Noch ein Extra-Tipps für echte Backprofis: Damit die Lebkuchen nach dem Backen nicht steinhart werden, legt ein Stück Apfelspalte oder eine Scheibe Brot in die Aufbewahrungsdose. Diese geben Feuchtigkeit an das Gebäck ab.