Erst rund zwei Wochen ist es her, dass die große Eisbachwelle im Englischen Garten wieder für den Surfsport freigegeben wurde. Der Ansturm war riesig – kein Wunder, denn die Eisbachwelle gehört zu den beliebtesten Attraktionen in München. Und alle Surfer*innen können sich jetzt über noch mehr gute Nachrichten freuen: München bekommt offiziell eine zweite Eisbachwelle.
Wo soll die zweite Eisbachwelle liegen?

Schon länger existierte die „E2“, wie die zweite, kleinere Eisbachwelle auch genannt wird. Ebensfalls im Englischen Garten liegt der neue Surfspot direkt an der Dianabadschwelle. Bisland war das Wellenreiten dort aber nicht möglich, denn der Zugang war durch einen Zaun auf der Westseite quasi gesperrt. Auch auf der Ostseite liegt seit dem Februar 2025 ein Zaun von Anwohnenden, der fast direkt am Wasser liegt.
Das soll sich nun ändern. Am Mittwochmorgen gaben Oberbürgermeister Dieter Reiter und Ministerpräsident Markus Söder bekannt, dass die zweite Eisbachwelle nach München kommt. Der Zugang soll von der Westseite her möglich sein, indem dort ein Grundstück getauscht wird und so in den Besitz der Stadt München übergeht.
Welche Rahmenbedingungen herrschen dort?
Die Rahmenbedingungen sind die gleichen wie an der großen Eisbachwelle am Haus der Kunst: Das Surfen ist auf eigene Gefahr erlaubt. Die neuen Regeln an der bekannten Eisbachwelle besagen nun, dass Surfen nur von 5:30 bis 22 Uhr und mit einer Begleitperson erlaubt ist. Es darf nur mit einer selbstöffnenden Leash gesurft werden, damit ihr euch im Gefahrenfall von ihrem Brett lösen könnt.
Die Welle der „E2“ ist meistens sehr flach und hat deutlich weniger Druck als die vordere Eisbachwelle. Damit ist sie auch für weniger geübte Surfer*innen geeignet. Trotzdem sollten Menschen mit mehr Surferfahrung die Chance nutzen, die neue Welle auszuprobieren. Mehr Orte zum Wellenreiten bedeuten auch weniger Wartezeit!

Ab wann ist die zweite Eisbachwelle nutzbar?
Schon heute waren weniger geübte Surfer*innen bereits an der Dianabadschwelle im Wasser. Die Dianabadschwelle stellte immer die Krönung der „Eisbachtour“ dar, bei der ihr euch durch den gesamten Bach treiben lassen könnt und die Welle schwimmend durchlebt. Bislang war das Surfen aber nicht offiziell gestattet.
Einen konkreten Starttermin gibt es zwar noch nicht, er soll aber laut Reiter „schnellstmöglich“ kommen. Man darf also gespannt sein und sich jetzt schon freuen – München wird noch lebendiger und um eine Besonderheit reicher!
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