Bevor das Import Export ins Kreativquartier zog, lag sein erster Spielort nahe dem Münchner Hauptbahnhof: in einem ehemaligen türkischen Supermarkt in der Goethestraße. 2010 ging das Projekt aus „Munich Central“ der Münchner Kammerspiele hervor. Nach dem Ende des Projekts übernahm der Verein Kunstzentrat den Veranstaltungsort und führte ihn als Import Export weiter.
Das Programm war von Anfang an breiter als ein gewöhnlicher Konzertkalender. Neben Musik gab es Lesungen, DJ-Abende, Theater und Ausstellungen. Die Stadt München beschreibt den damaligen Club als selbstorganisierten Ort für alternative Kultur. So wurde das Import Export zu einem Treffpunkt für unterschiedliche Teile der Münchner Musik- und Kulturszene.
Vom türkischen Supermarkt zum kulturellen Hotspot
Im September 2014 begann für das Import Export ein neues Kapitel: Der Kulturort zog ins Kreativquartier an der Dachauer Straße, wo eine ehemalige Schlosserei zur Bühne für internationale Künstler, Konzerte und kreative Experimente wurde. Zwischen alten Industriegebäuden entwickelte sich ein lebendiger Treffpunkt, der weit mehr als klassische Unterhaltung bietet.
Was das Import Export seit seinen Anfängen auszeichnet, ist dabei geblieben: Menschen unterschiedlichster Herkunft und Szenen zusammenzubringen und Raum für neue Ideen zu schaffen. Heute findet ihr den soziokulturellen Veranstaltungsort in der Schwere-Reiter-Straße 2h.
Von experimentellen Klängen bis zu Rock-Klassikern im Kerzenschein
Dass München musikalisch weit mehr als klassische Konzerte zu bieten hat, zeigt das Programm im Import Export. Am 14. November bringt das texanische Kollektiv Water Damage seinen experimentellen Drone-Sound ins Kreativquartier. Wer Rockmusik lieber in einem ganz anderen Klanggewand erleben möchte, kann sich am selben Tag auf Candlelight: Tribut an Metallica in der Auferstehungskirche freuen. Dort werden die legendären Songs der Metal-Band von einem Streichquartett im Schein Tausender Kerzen neu interpretiert.