Es ist die Nachricht, auf die alle Münchner:innen gewartet haben (oder auch nicht): Die Stadt München hat die Pläne für das berüchtigtste Bauprojekt Sendlings über den Haufen geworfen. Im „Sendlinger Loch“ sollten eigentlich die schönsten Wohnungen der Stadt entstehen. Aber wie jeder Spaziergang um die Baugrube herum zeigt: Dieses Vorhaben wurde schon viel zu lange vernachlässigt. Endlich hat die Stadt eingegriffen und eine revolutionäre Idee veröffentlicht – hier wird nun das „Erlebnisbad Sendlinger Loch“ eröffnet, ein schwimmendes Paradies mitten im Viertel!
Vom „Schandfleck“ zum „Infinity-Pool“ des Südens
Nachdem zahlreiche Investoren und Baupläne im wahrsten Sinne des Wortes baden gegangen sind, zieht die Stadtverwaltung nun die Konsequenzen. „Wenn wir das Wasser schon nicht wegbekommen, dann machen wir eben das Beste daraus“, erklärte eine Sprecherin des Referats für Stadtplanung. Und das wird es auch tatsächlich.
Das Projekt sieht vor, die 12 Meter tiefe Grube in ein Erlebnisbad umzuwandeln. Die Pläne klingen fast zu gut, um wahr zu sein: Das Münchner Grundwasser soll durch eine Filteranlage gereinigt werden, um mitten in der Stadt problemlos schwimmen gehen zu können. Die umliegenden Gehwege werden mit 200 Tonnen Sand aufgeschüttet, damit ihr es euch hier so richtig gemütlich machen könnt. Wir müssen also längst nicht mehr in die Münchner Umgebung fahren, um im Sommer ins kühle Nass zu springen.
Wann geht es los?

Die Eröffnung ist bereits für den kommenden Sommer geplant. „Die Grube ist ja schon da“, heißt es aus dem Rathaus. Die finalen Pläne sollen nun schnelle genehmigt werden und dann mit der Umsetzung begonnen werden. Wir freuen uns schon darauf, im Sommer 2026 die ersten Bahnen im Erlebnisbad Sendlinger Loch zu ziehen. Packt die Badehose ein – Sendling wird nass!
Habt ihr uns bis hierhin geglaubt? Schaut heute lieber zweimal auf das Datum, bevor ihr eure Handtücher am Bauzaun auswerft… April, April!