Letzten Herbst war der Schock groß: Nach der routinemäßigen Bachauskehr war die Eisbachwelle plötzlich verschwunden. Damit war Münchens ikonischer Surfspot vorerst Geschichte. Es folgten diverse Rettungsversuche, um die Welle wieder aufzubauen, doch das Surfen bliebt vorerst unerlaubt – bis jetzt. Kurz nach seinem Amtsantritt am 01. Mai hat der neue Oberbürgermeister Dominik Krause die Eisbachwelle wieder freigegeben, sodass unter bestimmten Auflagen gesurft werden kann.
Monatelanges Auf und Ab

Nach dem Verschwinden der Eisbachwelle im Oktober sicherte die Stadt der Surfcommunity Unterstützung bei der Wiederherstellung der Welle zu. Zusammen erarbeiteten beide Seiten ein Modellprojekt zum erneuten Aufbau, sodass das Surfen bis zum Sommer wieder möglich sein sollte. Diverse Male halfen die Surferinnen und Surfer mit Einbauten nach, um die Welle aufzubauen, doch die Freude war stets nur von kurzer Dauer.
Mittlerweile steht die Eisbachwelle wieder relativ stabil und das ganz ohne Einbauten. Dies nahm der neue OB Dominik Krause zum Anlass, die Welle wieder zum Surfen freizugeben. Seit Freitag, den 08. Mai dürft ihr euch hier wieder in die Fluten stürzen. Ob die Welle in ihrer jetzigen Form so stehen bleibt, wird sich zeigen. Langfristig benötigt es vermutlich eine Lösung, mit welcher sie sich dauerhaft stabil aufbauen kann.
Eisbachwelle wieder freigeben: Das sind die Regeln
Nach Verkündung der frohen Botschaft, zog die Eisbachwelle am Wochenende direkt wieder zahlreiche Surfer und Surferinnen sowie Schaulustige an. Schließlich ist sie die größte Flusswelle innerhalb einer Großstadt auf der ganzen Welt und damit einzigartig in München. Möchtet ihr hier selbst wieder surfen, müsst ihr jedoch einige Regeln beachten, die die Stadt festgelegt hat.
Diese entsprechen der alten Allgemeinverfügung, die vor dem Verschwinden der Welle gegolten hatte. Somit ist das Surfen nur zwischen 05:30 Uhr und 22 Uhr erlaubt und ihr müsst eine sich selbstöffnende Leash tragen. Beachtet des Weiteren die Sicherheitshinweise auf den aufgestellten Schildern, die sich rund um die Eisbachwelle befinden.