Pistenfans aufgepasst! Nur etwa eine Autostunde von München entfernt steht der Start in die diesjährige Skisaison kurz bevor. An der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg mit 2.962 Metern, beginnen die Vorbereitungen für den Winter bereits auf Hochtouren. Die Geschichte der Bergbahn reicht weit zurück. Schon am 8. Juli 1930 wurde die Strecke der Bayerischen Zugspitzbahn vom Eibsee bis zum Schneefernerhaus am Zugspitzplatt feierlich eröffnet. Am 27. November 2026 soll hier auf dem Gletscher der Betrieb als erstes bayerisches Skigebiet anlaufen. Das Areal setzt traditionsgemäß zu 100 Prozent auf Naturschnee. Zum Saisonende schieben Pistenraupen dafür Schneedepots in schattigen Mulden zusammen. Nach dem heißen Sommer ist dieses Jahr zwar weniger als die Hälfte der Reserven übrig geblieben. Dennoch beabsichtigt die Bayerische Zugspitzbahn, euch bis zu den Weihnachtsferien das gewohnt breite Pistenangebot bereitzustellen. Die Saison auf der Zugspitze sowie am Nebelhorn bei Oberstdorf soll planmäßig bis zum 2. Mai laufen.
Ticketpreise und Gästelimit: Warum ihr euren Skipass vorab buchen solltet
Wer den ersten Schwung auf dem Zugspitzplatt plant, muss bei den Skipässen dieses Jahr etwas tiefer in die Tasche greifen. Als Hauptpreistreiber nennt die Zugspitzbahn gestiegene Energie- und Personalkosten. Direkt an der Tageskasse zahlt ihr für die Tageskarte am Zugspitzplatt 78 Euro. Im Vorjahr waren es hingegen noch 69 Euro. Wenn ihr euer Ticket jedoch bereits am Vortag online bucht, spart ihr einiges und zahlt 70,50 Euro. Der Vorabkauf ist für euch auch aus einem weiteren Grund entscheidend. Denn an der Zugspitze gilt ein strenges Tageslimit von rund 4.500 Gästen. Ist dieses Kontingent erschöpft, bleibt die Kasse vor Ort geschlossen. Mehr Infos zu den Tickets findet ihr hier.
Wann die anderen bayerischen Skigebiete folgen

Nach dem Auftakt an der Zugspitze folgen die weiteren Wintersportregionen im Dezember. Im benachbarten Gebiet Garmisch-Classic soll es im Dezember losgehen. Hier kostet der Tagespass an der Kasse 72 Euro und online 69 Euro. Im Allgäu wollen die OK Bergbahnen im Gebiet Oberstdorf und Kleinwalsertal früh mit der Söllereckbahn starten, bevor am 4. Dezember das Fellhorn und die Kanzelwand sowie am 12. Dezember das Nebelhorn folgen. Das Tagesticket für die OK Bergbahnen des Allgäuer Gesamtskigebiets liegt bei 72,90 Euro. Die Alpenbahnen Spitzingsee und die Brauneck-Bergbahn im Verbund Alpen Plus peilen den 5. Dezember an, wobei die Tageskarten zwischen 53 und 55 Euro liegen. Bittere Nachrichten gibt es dagegen aus tieferen Lagen. Am Kolben in Oberammergau wird der Ski- und Schlittenbetrieb samt technischer Beschneiung nach 15 Jahren endgültig eingestellt. Steigende Temperaturen und Regen machten den Betrieb unrentabel.