Mit dem September neigt sich der Sommer in München allmählich dem Ende zu, doch ein paar letzte warme Tage stehen uns noch bevor. Packt also noch einmal eure Badesachen ein und besucht einen der vielen Seen im Umland, bevor die Saison schon wieder vorbei ist. Wer dabei gerne die Menschenmassen an Starnberger See und Co. meiden möchte, sollte lieber ein unbekannteres Gewässer wie den Echinger See zum Ziel der Wahl machen. Dieser hält ein umfangreiches Freizeitangebot parat und gilt als besonders familienfreundlich.
Der Baggersee mit der blauen Brücke

Der Echinger See entstand in den 1960ern, als man Kies für Bauarbeiten entnahm. In den 1980er wandelte man den Baggersee zu einem Badesee um und ergänzte das Gelände um eine 7 Hektar große Liegefläche sowie verschiedene Freizeitangebote. Seit 1989 verbindet die blaue Brücke am Rande des Sees Eching mit Garching. Die 40 Meter lange Holzkonstruktion gilt als Wahrzeichen von Eching und ist ein markantes Merkmal in der Landschaft um den See.
Dank der Brücke kommt ihr vom Verkehr unbehelligt zu Fuß oder mit dem Radl an den Badeplatz. Von München erreicht ihr den Echinger See per ÖPNV, indem ihr die die U6 nach Garching-Höchbrück nehmt dort dann auf den Bus 695 umsteigt. Zwei Stationen weiter steigt ihr bereits wieder aus und seid direkt am See. Alternativ fahrt ihr mit der S1 bis nach Eching und geht die letzten 2 Kilometer zu Fuß. Ihr könnt aber auch mit dem PKW kommen und diesen auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz abstellen.
Badevergnügen für Groß und Klein am Echinger See
Seit der Umgestaltung des Echinger Sees bietet er euch nicht nur schöne Liegeplätze, sondern auch verschiedene Sportmöglichkeiten. Powert euch auf den Volleyballfeldern aus oder messt euch bei einer Partie Tischtennis. Anglerinnen und Angler kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten und fangen Forellen, Hechte, Karpfen, Aale und anderes Getier, das sich in dem bis zu 17 Meter tiefen Wasser verbirgt.
Für Familien ist der Kinderstrand besonders attraktiv, ein kleiner Sandabschnitt am nordöstlichen Ufer, der flach ins Wasser führt und zum buddeln einlädt. Den Kindern stehen darüber hinaus Sandkästen zur Verfügung, in denen sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. An der „Babybucht“ gibt es eine zusätzliche Einstiegshilfe und ein weiterer Steg mit Leiter macht den Zugang zum See ebenfalls leichter. Für das leibliche Wohl sorgt der Kiosk mit seinem kleinen Biergarten und für die Notdurft stehen öffentliche Toiletten zur Verfügung.